Flexible Arbeitszeitmodelle und Betriebliche Altersversorgung

Die Thema Flexibilisierung von Arbeitszeit und Betriebliche Altersversorgung spielt sowohl für die Unternehmer als auch für die Arbeitnehmer eine immer größere Rolle. Gerade in Zeiten, in denen die Kapazitäten der Unternehmen durch die konjunkturelle Situation nicht voll ausgeschöpft werden, gewinnt die flexible Gestaltung  für Arbeitgeber an Bedeutung. Dem Arbeitnehmer bieten sich attraktive Vorteile der persönlichen Lebensplanung und Vorsorge. Vom neuen Gesetz zur Rentenbesteuerung sind mehr noch als die heutigen Rentner die von morgen und übermorgen betroffen. Denn in jedem Jahr erhöht sich für Neurentner der zu versteuernde Teil ihrer Renten – von 50% für 2005 um pro Jahr 2% bis auf 100%  im Jahr 2040. Das Rentenniveau wird in den kommenden Jahrzehnten deutlich sinken – nach neuesten Berechnungen von heute brutto 48 Prozent auf 40,8 Prozent im Jahr 2040. Werden hier noch die Rentensteuern abgezogen, entstehen große Versorgungslücken, die es zu schließen gilt. Wer seinen Lebensstandard im Alter halten möchte, muss heute einen erheblichen Teil seines Einkommens beiseite legen. Nach aktuellen Berechnungen müsste ein Durchschnittsverdiener (2.500,00 € brutto) des Jahrgangs 1965 8,5 % seines mtl. Bruttoeinkommens sparen um seine Rentenlücke zu schließen. Hinzu kommt noch ab dem Jahr 2029 sollen Arbeitnehmer eine volle Rente erst mit 67 Jahren erhalten. Den Ausweg aus der vorgenannten Situation bieten Flexible Arbeitszeitmodelle ( Zeitwertkonten, Lebensarbeitszeitkonten ) in Kombination mit der Betrieblichen Altersvorsorge.